Presse

Kirkel, 09.09.14

Ein großes Lob für den Auftritt von CityRockProject am 9. September 2014 im Bildungszentrum Kirkel.
Perfekt instrumentierte Cover-Musik, exzellente Musiker, sehr gut abgemischter Sound-Teppich und die Sängerin Astrid akustisch und optisch eine Wucht!!!

Erwin Irmisch
Leiter des Bildungszentrums Kirkel

Saarbrücken, 08.03.10

Bálint Görbe machte mit Patricia Kaas Musik in der Rumpelkammer, inzwischen hat er eine neue Band

Als Schlagzeuger der "Dob's Lady Killer's" hat Bálint Görbe Anfang der 80er Jahre mit Patricia Kaas Musik gemacht. Am Freitag tritt er mit der Band "CityRock Project" im Malstatter Kulturzentrum Breite 63 auf.

Von SZ-Redakteur Martin Rolshausen

Saarbrücken. Dass ihre Fotos im Prospekt der "Dob's Lady Killer's" ganz am Ende der Band-Porträtbilder nebeneinander stehen, ist kein Zufall. Der aus Ungarn eingewanderte Schlagzeuger und die aus Frankreich kommende Sängerin waren recht neu in der Band, als das Werbeheftchen zusammengestellt wurde. Heute, fast 30 Jahre nachdem die Fotos gemacht wurden, ist der eine, Bálint Görbe, Schlagzeuglehrer bei einer Musikschule in Dudweiler. Die andere, Patricia Kaas, ist ein Star.

Dass Patricia Kaas eine der international erfolgreichsten französischen Sängerinnen werden würde, konnte Bálint Görbe nicht ahnen, als er im September 1980 bei den "Dob's Lady Killer's" in Saarbrücken als Berufsmusiker anheuerte. Die damals 14-Jährige sang da schon einige Monate in der Saarbrücker Rumpelkammer, einem Tanzlokal im Nauwieser Viertel.

"Sie war ein kleines, zierliches Mädchen", erinnert sich Görbe. Aber "eine Riesenröhre", also eine Wahnsinnsstimme, habe sie damals schon gehabt und den "Jeder kann mitmachen"-Wettbewerb in der Rumpelkammer gewonnen. Als "herzerfischendes Naturtalent, immer zu Späßen aufgelegt", preisen die "Lady Killer's" ihren "Kinder-Star" im Werbeheft an.

"Das Schicksal, ein deutscher Kinderstar zu werden", sei Patricia Kaas aber zum Glück "erspart geblieben", weil ihre Mutter wohl "das richtige Näschen" gehabt hat, sagt Görbe. Der deutsche Schlagerkomponist Ralf Siegel habe ihr "schon ein Ticket geschickt". Patricia Kaas sei aber auf rat ihrer Mutter nicht darauf eingegangen.

Irgendwann sei dann "jemand aus Straßburg dagewesen und hat Aufnahmen mit einer Videokamera gemacht", erinnert sich Bálint Görbe. Danach sei dann alles recht schnell gegangen. 1985 nimmt Patricia Kaas ihre erste Platte auf, produziert von keinem Geringerem als dem Schauspieler Gérard Depardieu.

Mit der Kaas ging es bergauf, mit der Rumpelkammer, die dreien der fünf "Lady Killer's" gehörte, bergab. Was allerdings nichts damit zu tun hatte, dass Patricia Kaas weg war, betont Görbe. "So wie die Tante-Emma-Läden von den großen Supermärkten verdrängt wurden, wurde auch die Rumpelkammer verdrängt von neuen Dingen. Es ging einfach finanziell nicht mehr", erklärt Görbe. "Nach der Fastnacht 1985 war Schluss", erinnert er sich.